REGINA ZIMET - die Anne Frank des Veltlins

Marco Frigg

 

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 2007  1. Auflage Verlag Desertina, Chur

 2009  2. Auflage Verlag Desertina, Chur

 204 Seiten, Hardcover mit Fadenheftung

 ISBN 978-3-85637-345-0            

 

Norditalien, Dezember 1943. Nach jahrelanger Odyssee findet die deutsch-jüdische Familie Zimet Asyl im Haus der Bauernfamilie Della Nave. In San Bello, nahe der rettenden Schweizergrenze, verbringen die damals 13-jährige Regina und ihre Eltern 16 Monate zwischen Hoffen und Bangen.

 

 

2. Rang anlässlich der Wahl Bündner Buch des Jahres 2008. Nominiert waren 32 Bücher.
Auf dem ersten Platz fand sich das Buch "Die Vögel Graubündens", an dem sieben Autoren und rund 200 Personen der ornithologischen Arbeitsgruppe mitgearbeitet hatten.

  • Eine sehr berührende Geschichte.
    Neue Zürcher Zeitung, U. Rauber

  • So gingen wir alle, wenn auch etwas missmutig, in die stickige Aula und stellten uns auf einen langweiligen Nachmittag ein. Dies änderte sich jedoch schnell. Mit seiner interessanten Geschichte und seinen Erlebnissen zog Frigg uns förmlich in seinen Bann.

    G. Pfeiffer (Gymnasium Laufental-Thierstein)

  • Alles in allem eine gelungene Veröffentlichung, zu der ich Ihnen nur gratulieren kann. Sie ist eine wichtige Dokumentation wider das Vergessen. B. Narr, Stauffenburg-Verlag D-Tübingen

  • Das Veltliner-Wochenende hat mir sehr gefallen. Es ist mir gar nicht wie Arbeit vorgekommen! Auch mit den Aufnahmen bin ich sehr zufrieden.

    S. Sturzenegger (Schweizer-Radio, Literatursendung "WortOrt"


ZUM TITEL DER PUBLIKATION:

Mitte der 60er Jahre fand der Autor unter dem Weihnachtsbaum ein Jugendbuch vor. Darin die gezeichnete Darstellung der Anne Frank, über dem Tagebuch gebeugt am Tisch sitzend.

Als der Schreibende 2003 in San Bello zum ersten Mal das karg möblierte Zimmer betrat, in dem die Familie Zimet Unterschlupf gefunden hatte, sah er vor seinem geistigen Auge die Abbildung im Jugendbuch vor sich. Die Assoziation entstand augenblicklich: Regina Zimet – die Anne Frank des Veltlins.

 

Auch Regina Zimet notierte ihre Gedanken, Ängste und Hoffnungen in ihrem Tagebuch. Im Gegensatz zu Anne Frank überlebte sie jedoch den Holocaust.

 

QUELLENNACHWEIS:

Nach der Autobiografie Al di là del ponte (Regina Zimet-Levy, Garzanti Libri s.p.a.),

ergänzt durch die mündliche Überlieferung der Familie Della Nave. Das Buch enthält Fotos der Protagonisten und Originalschauplätze.

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